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FemTech: Berliner Start-ups

FemTech: Berliner Start-ups 

FemTech-Unternehmen in Berlin und auf der ganzen Welt befassen sich mit wichtigen Themen rund um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Frauen und fordern Aufmerksamkeit für einen Bereich, der in der Vergangenheit unterfinanziert und zu wenig erforscht war.

Dieser Markt hat ein enormes Wachstumspotenzial, und weitere Investitionen in FemTech werden eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Gesundheitsversorgung von Frauen für die breite Masse zugänglicher und erschwinglicher zu machen. FemTech befasst sich mit den körperlichen Bedürfnissen von Frauen, indem es Tabus wie Menstruation, Menopause und Unfruchtbarkeit bricht. Es überrascht nicht, dass es eine große Nachfrage nach mehr Verständnis und Lösungen für die Gesundheit von Frauen gibt. FemTech befasst sich nicht nur mit der Reproduktion von Gesundheitsthemen wie der Fruchtbarkeit, sondern auch mit anderen Themen. Heute geht es auch um Volkskrankheiten wie Alzheimer, Krebs, Depressionen und Immundefekte.

FemTech ist immer noch ein Nischenmarkt, hat aber ein riesiges Potenzial, da die Zielgruppe 50 % der Gesellschaft ausmacht. Der Bereich wird zunehmend von VCs wahrgenommen und FemTech wird einen großen Einfluss auf den Markt haben, wenn mehr Start-ups in Berlin und darüber hinaus gegründet werden.

Eine der frühen Femtech-Pionierinnen ist Ida Tin, die 2016 in Berlin die App Clue gründete. Sie prägte den Begriff Femtech auf dem deutschen Markt. Heute gilt der Begriff Femtech für eine schnell wachsende Branche und bezieht sich auf andere Bereiche, in denen Unternehmerinnen, Entwicklerinnen oder Programmiererinnen technologische Fortschritte machen. 

Femtech-Start-ups in Berlin

Inne ist das erste hormonbasierte Minilabor, das den Speichel analysiert und anhand dieser Informationen Fruchtbarkeit und Eisprung verfolgt. Vor drei Jahren erhielt das Unternehmen in einer von Blossom Capital angeführten Serie-A-Finanzierungsrunde 8 Millionen Euro.  

Das Berliner Start-up FEMNA bietet Diagnostik, Beratung und Lösungen online an. Max Matthiessen, der Gründer, hatte das Ziel, mehr Gleichberechtigung für Frauen in Deutschland zu schaffen, die sich oft von ihren Ärzten nicht ausreichend beraten fühlen.   

Warum gibt es keinen Begriff "Maletech"?   

Der Begriff "Femtech" hat sich als sehr positiv erwiesen, da er Diskussionen über Frauen und Gleichberechtigung in der Tech-Branche einleitet.  Laut der Neuen Zürcher Zeitung aus der Schweiz erklärt die AVA-Gründerin Lea von Bidder, dass ihr Unternehmen ohne das Label "Femtech" in die Kategorie "digitale Gesundheit" eingeordnet würde. Mit Femtech wird die Branche als solche wahrgenommen und die Produkte und Dienstleistungen erhalten die entsprechende Aufmerksamkeit, die sie sonst nicht erhalten hätten.  

Wenn Unternehmen Femtech als eigenständigen Sektor wahrnehmen, werden auch Investoren aufmerksam und stellen fest, dass sie bisher noch nicht in diese Branche investiert haben - das schafft mehr Raum für Chancen. 

Lohnt es sich, in Femtech zu investieren?

100 % - laut femtech.health machte FemTech im Jahr 2020 weltweit 40,2 Milliarden Dollar (38,0 Millionen Euro) aus. Bis 2025 wird ein weiteres Wachstum auf 75,1 Mrd. $ (68,3 Mio. Euro) erwartet. Die Branche wird immer noch unterschätzt und fristet ein Nischendasein, hat aber erwiesenermaßen ein sehr großes Potenzial.   

Die wichtigsten Antriebskräfte für den Marktbereich: 

  • Bereitstellung einer auf Gesundheit und Wohlbefinden ausgerichteten technischen Lösung für Frauen          
  • Lösungen für die reproduktive Gesundheit
  • Steigende Nachfrage nach digitalen Gesundheitslösungen 
  • Integration von Gesprächen über "Tabuthemen" in der Frauengesundheit und Behandlung dieser Themen als normal
  • Hervorhebung der Bedeutung des Selbstwerts und des weiblichen Wohlbefindens
  • Produktinnovationen und Partnerschaften, um das Angebot zu erweitern. 

Aufgrund des großen Marktpotenzials stellen viele Unternehmen im Femtech-Sektor Mitarbeiter ein. Es ist auch erwähnenswert, dass diese Unternehmen aufgrund ihrer Vorreiterrolle oft unglaublich zukunftsweisende Initiativen in Bezug auf Vielfalt und Integration in der Belegschaft haben.

Wir arbeiten derzeit mit einigen der aufregendsten FemTech-Unternehmen zusammen und bringen sie mit Spitzentalenten zusammen. Wenn Sie für Ihr FemTech-Unternehmen Personal suchen oder auf der Suche nach Ihrer nächsten Chance sind, wenden Sie sich an liberty.blackmore@talentinternational.com